Paul Sürth

Paul Sürth

Geboren 1954, im Hauptberuf Angestellter, lebt in Hippach, Zillertal/ Tirol;

Fotografie seit mehr als 30 Jahren

 

Naturfotografie,  

d.h. gute Natur- und Landschaftsfotografie im Zillertal - und ich meine nicht jene Art von Bildern, die man einfach im Vorübergehen macht; Naturfotografie also bedeutet also für mich immer wieder früh morgendlicher Aufbruch mit teilweise mehrstündigen Anmarschwegen, um zum richtigen Zeitpunkt, im richtigen Licht an den besten Fotoplätzen zu sein.

Gute Landschaftsfotografie bedeutet, abends noch in der Gipfelregion unterwegs zu sein, um im warmen Licht der untergehenden Sonne stimmungsvolle Aufnahmen zu gestalten.

Wer sich um diese Zeit noch so hoch oben befindet und nicht unbedingt unter freiem Himmel nächtigen will, der muß wohl oder übel wieder zurück ins Tal. Somit bleibt einem ein langer Abstieg in stockdunkler Nacht nicht erspart. Eine Stirnlampe hilft, den Weglauf zu halten, sie mindert jedoch nicht seine Länge.

Naturfotografie im Zillertal bedeutet, Lasten tragen zu müssen, ein Mountainbike zu schieben, weil das Bergauffahren mit dem schweren Rucksack zur Qual wird, eine Fotoausrüstung, die einem wie ein allgegenwärtiger Feind auf den Schultern liegt, die ins Kreuz und ab und zu auch auf `s Gemüt drückt.

Naturfotografie auf den winterlichen Bergen des Zillertales heißt, mit klammen Fingern nicht mehr in der Lage sein, das Objektiv zu wechseln, wegen der Kälte vorzeitig geleerter Batterien abbrechen zu müssen, das Stativ nicht einsetzen können, weil es im tiefen Schnee haltlos nach Festigkeit tastet, heißt stundenlang in der Kälte warten, ausharren, bis das ersehnte Licht kommt, das dann vielleicht doch nicht kommt...

Naturfotografie in der Dämmerung der weißen Berge heißt, sich mit Schiern in Richtung Tal zu tasten, ständig in Sturzgefahr zu sein, über viele andere Gefahren möchte ich hier lieber nicht berichten.

Naturfotografie heißt aber auch, Momente voller Schönheit, Wildheit, Farbenpacht und Harmonie zu erleben, Momente, derer ein sogenannter "normaler" Mensch wohl kaum ansichtig werden würde.

Es sind dies jene Augenblicke, die mir den Lohn für die Anstrengung geben, Augenblicke, die alle Strapazen rasch wieder vergessen lassen.

Glück ist es, wenn aus den mitgebrachten Bildern der Glanz der Natur spiegelt, wenn da Erlebte anfängt, sich selber zu erzählen, ganz ohne Worte.

Ich hoffe, sie finden Gefallen am einen oder anderen Bild meiner Website. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt über Ihre Resonanz!

 

Paul   Sürth

im Frühjahr 2008

 

Spezieller Dank an Markus Erler für Realisierung und an meine Tochter Lydia für die grafische Gestaltung dieser Website.

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